Landschaften entwerfen: Von der Vision über die Strategie bis zum räumlich konkreten Entwurf und dessen Umsetzung. Für jede Frage, jeden Ort und jedes Publikum erfinden wir im interdisziplinären Netzwerk STUDIO URBANE LANDSCHAFTEN-HH immer wieder neue Herangehensweisen und Lösungen.

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Zukunftsbild WattenmeerZukunftsbild WattenmeerZukunftsbild WattenmeerZukunftsbild WattenmeerZukunftsbild WattenmeerZukunftsbild Wattenmeer

Versinkt das Watt im Meer? Werden die Deiche zu Giganten und wie können wir in Zukunft an der Küste leben? Für diese Fragen sucht das Zukunftsbild klimasichere Wattenmeerregion Antworten. In der Studie geht es um mögliche Wege, mit den Herausforderungen des Klimawandels für das Wattenmeer umzugehen: Es werden Zukunftsbilder entworfen und Szenarien neuer Landschaften gezeichnet. Bilder, die zeigen, wie die Kräfte der Tidedynamik und Sedimentverlagerungen genutzt werden, wie Landwachstum mit natürlichen Prozessen generiert wird, wie dem ansteigenden Wasser mehr Raum gegeben wird und wie die Menschen in Zukunft in diesen neuen Landschaften leben, wirtschaften und sich erholen werden.

Das Ziel des Projektes ist es, zur Veränderung der generellen Blick- und Denkrichtung im linearen Hochwasserschutz anzuregen. Es werden räumliche Möglichkeiten und Planungsprinzipien diskutiert wie die reine Küstenverteidigungsstrategie behutsam in eine flexible Anpassungsstrategie überführt werden könnte. Im Zentrum des Zukunftsbildes steht die Weiterentwicklung des linienhaften Küstenschutzes zu einem flächenhaften Küstenschutz, der aus mehrfach gestaffelten Küstenschutzzonen aufgebaut ist. In den gestaffelten Landschaften einer »Tidepufferzone« könnten vielfältige Tidelandschaften entstehen: Naturlandschaften, Tourismuslandschaften, Energie- und Agrarlandschaften, Wohnlandschaften und Erschließungslandschaften. Küstenschutz und Landnutzung bilden Synergien.

Zukunftsbild Wattenmeer _ Studie: Wattenmeerregion im Klimawandel, 2010 _ Info _ Pdf

AUFTRAGGEBER: Michael Otto Stiftung, Team: Sabine Rabe (Projektleitung), Burkhard Köhler, Gerko Schröder, Antje Stokman, Timo Thorhauer, Christiane Diehl, Bearbeitungszeit: 05-07/2010

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